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 Eine Organisation mit Geschichte stellt sich vor

Verband der Korbwaren-, Kindermöbel- und Kinderwagenindustrie … eine ganz schön lange Bezeichnung, finden Sie nicht auch? Rückblickend auf eine über hundertjährige Entwicklungsgeschichte beschließt der Verband im Jahr 2013 frischen Wind hereinzulassen – sich neu zu ordnen und sich auf ein modernes und zeitgemäßes Erscheinungsbild einzulassen. Eine schlagkräftige Bezeichnung und eine Gestaltung muss her! Gesagt, getan.

VKKK: Verband der Korbwaren-, Kindermöbel- und Kinderwagenindustrie

Das Ergebnis ist – neben dem Logo selbst – eine nutzerfreundliche Website, die nicht nur über aktuelle Themen informiert, sondern auch die Möglichkeit bietet, Dokumente wie die Vereinssatzung oder den Tarifvertrag einzusehen. Und auf Wunsch auch auszudrucken. Ein Log-In-Bereich, der ausschließlich für registrierte Mitglieder einsehbar und nutzbar ist, veröffentlicht vertrauliche und interne Verbandsinformationen.

Das Logo besteht gestalterisch gesehen aus einer bunten, sich überlappenden (Korb-)Geflechtstruktur. Es verbinden sich einzelne Bereiche zu einem Gesamtbild. Im übertragenen Sinne bedeutet das den Zusammenschluss und die Integration von Branchen zu einer Organisation – dem Industrieverband für Korbwaren und Korbmöbel, Kinderausstattung und Kinderwagen e. V. Beim genaueren Hinsehen versteckt sich zudem das „VKKK“ im Geflecht.

Gründung und Entwicklungsgeschichte

Nach der Gründungsversammlung des „Verbandes der Korbwaren- und Korbmöbelindustriellen von Franken und Thüringen e. V.“ am 9. April 1905 (Vorsitzender: Geheimrat Georg Krauss, Lichtenfels), wurde der Verein im selben Jahr in das Vereinsregister des „Kgl. Amtsgerichtes Lichtenfels“ eingetragen. Den Anstoß zur Gründung eines Verbandes gab nicht nur die ungenügende Berücksichtigung der Korbwarenindustrie in den abgeschlossenen Handelsverträgen dieser Zeit, sondern auch „die Erkenntnis, dass gemeinsame Ziele nur im Rahmen einer tatkräftigen Organisation erreicht werden können (…)“.

Aufgaben, Zielsetzung und Mitglieder heute

Aufgrund der historischen „Verflechtung“ der Korbwaren bzw. der Korbherstellung mit der Herstellung von Kinderwagen, zählen heute bedeutende Unternehmen dieser Branche zu den Mitgliedern des VKKK.  Die Anbieter von Kindermöbeln und Kinderausstattung entwickelten sich bis heute zur größten Gruppe innerhalb des Verbandes. Die Unternehmen verstehen sich sowohl als Hersteller, als auch als Handelshäuser für eben diese Produktbereiche.

Die Aufgaben und Zielsetzungen des VKKK sind neben der Vertretung von Interessen und Zielen, die Verstärkung der Unternehmensauftritte, insbesondere auf wichtigen Messen. Ebenso die Gewinnung und Versorgung aller Mitglieder mit wichtigen und aktuellen Informationen und auch Kennzahlen der Märkte.

Der VKKK verhandelt zudem einen eigenen Tarifvertrag mit dem Tarifpartner IG-Metall. Hierzu gehören: Manteltarifvertrag, Tarifvertrag über Einkommen und Ausbildungsvergütungen und Vereinbarung über Urlaub.

Der VKKK beteiligt sich im Heimarbeitsausschuss für Korbwaren, Korbmöbel und Kinderwagen. Hier werden insbesondere die Entgelte dieses Bereiches festgelegt.

Weiterhin unterstützt und vertritt der VKKK seine Mitglieder in rechtlichen Fragen und Streitfällen. Des Weiteren zur allgemeinen Vertragsgestaltung, Dienstleistungs- und Arbeitsverträgen und Betriebsvereinbarungen. Der VKKK berät seine Mitglieder zu Fragen zum Kündigungsschutz, zum Urlaubsrecht, zu Krankheit und Krankheitsrecht.

Textquellen: Buch zum 50. Jubiläum des „Verband der Korbwaren, Korbmöbel- und Kinderwagenindustrie e. V., 8630 Coburg, Löwenstraße 17a